Aria Adiabatica, Kathrin Siegrist Kathrin Siegrist, Aria Adiabatica, 2026. Torre Belvedere, Maloja, Biennale Bregagalia 2026
02.06.2026

Kunst am Torre: Die Biennale in Bregaglia

Am kommenden Samstag, 6. Juni 2026, startet die vierte Ausgabe der Biennale Bregaglia. Unter dem Titel «Transito» verwandelt die Ausstellung das Bergell bis Ende September in einen Kunstparcours entlang historischer Transitwege – von Maloja bis Castasegna. Auch der Torre Belvedere in Maloja ist Teil der Biennale und wird damit zu einem der Ausstellungsorte dieser international beachteten Kunstveranstaltung.

Der Torre Belvedere, in dem Pro Natura Graubünden mit der Ausstellung «Alpenvielfalt – Erfahre Biodiversität» die faszinierende Vielfalt des Lebens in den Alpen vermittelt, wird während der Biennale um eine weitere Perspektive erweitert: Zeitgenössische Kunst tritt hier in Dialog mit Natur, Landschaft und den besonderen Geschichten des Ortes.

Die Biennale Bregaglia 2026 steht unter dem Thema «Transito» und beschäftigt sich mit Bewegung, Austausch und Verbindungen im Bergell – einem Tal, das seit Jahrhunderten von Übergängen und Begegnungen geprägt ist. Die Kunstwerke verteilen sich auf verschiedene Stationen entlang des Tals und laden dazu ein, bekannte Orte neu zu entdecken. Der Torre Belvedere bildet dabei einen besonderen Auftakt im oberen Bergell.

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«Aria Adiabatica ist eine Annäherung an die Intelligenz der Luft." (Kathrin Siegrist)

Wir freuen uns, dass der Torre Belvedere Teil dieses kulturellen Netzwerks ist, und laden Besucherinnen und Besucher ein, Natur- und Kunsterlebnisse miteinander zu verbinden. Ein Besuch lohnt sich gleich doppelt - für die Aussicht über die einzigartige Landschaft von Maloja und für die künstlerischen Interventionen der Biennale Bregaglia.

Weitere Informationen zur Biennale Bregaglia finden Sie unter BIENNALE BREGAGLIA.

 

«Aria Adiabatica ist eine Annäherung an die Intelligenz der Luft. Eine Hommage an die Luft, eine unsichtbare, geteilte Bedingung. Die Arbeit schafft einen Raum für geometrische Formen, die Grenzen, Kulturen und Wissenssysteme durchdringen. Dabei kommen ausrangierte Rettungsfallschirme, Farbstoffe, Steine und Seile zum Einsatz. Wind formt das Material neu, UV-Licht lässt die Pigmente verblassen, und die Zeit verändert die Struktur. In ständiger Bewegung und Transformation nimmt die Arbeit unendlich viele Formen an.» (Kathrin Siegrist)

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