Totholzhecke (Benjeshecke)
Lebensraum für: Erdkröte, Ringelnatter und Waldspitzmaus
So legen Sie eine Totholzhecke an
Als lineare, blickdichte Struktur eignen sich Totholzhecken gut als Sicht- und Windschutz sowie zur Abgrenzung von Räumen. Wählen Sie einen passenden Standort und beachten Sie die geltenden Grenzabstände zu Nachbargrundstücken.
Pfähle: Verwenden Sie Pfähle aus unbehandeltem, möglichst witterungsbeständigem Holz (z.B. Kastanie) mit einem Durchmesser von 8 - 10 cm.
Schichtmaterial: Nutzen Sie unbehandeltes Holz, vorzugsweise von Laubgehölzen. Sie können z.B. Ast- und Zweigmaterial verwenden, das beim Schnitt Ihrer Gehölze anfällt.
Damit sich möglichst viele Tiere wohlfühlen, sollte die Hecke mindestens 75 cm breit sein. Entfernen Sie die vorhandene Vegetation in der gewünschten Breite.
A: Setzen Sie im Abstand der gewünschten Heckenbreite zwei Pfähle in den Boden. Jeder dieser beiden Pfähle markiert den Anfang einer Pfahlreihe.
B: Erstellen Sie zwei parallele Pfahlreihen ausgehend von den ersten beiden Pfählen. Der Abstand zwischen den einzelnen Pfählen in einer Reihe sollte 60 - 90 cm betragen.
C: Schichten Sie Äste und Zweige längs zwischen die bei den Pfahlreihen.
Zeit für Erstellung und Unterhalt
Totholzhecken können immer erstellt werden. Insbesondere Wintermonate eignen sich, da dann oft Holz bei Baum- und Gehölzschnitt anfällt. Für das Entfernen von einwachsenden Pflanzen empfehlen sich die frühen Herbstmonate.
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Ritz & Häfliger, Basel
Gut zu wissen
Grenzabstand
Totholzhecken bis zu einer Höhe von 1,50 m dürfen im Kanton Graubünden direkt an die Grundstücksgrenze gestellt werden. Verschärfungen durch kommunale Baugesetze sind möglich.