Mahdrest Plantahof

Mahdreste-Wettbewerb «Kreative Insektenförderung»

Landwirtinnen und Landwirte in den Kantonen Graubünden und Glarus setzen diesen Sommer stehengelassene Wiesenstreifen für Insekten in Szene. Mit der Teilnahme am Mahdreste-Wettbewerb „Kreative Insektenförderung“ zeigen sie, wie kreative Insektenförderung in der Landwirtschaft funktioniert. Stimmen Sie mit und helfen sie, den schönsten Mahdrest zu küren!

Durch die Pflege artenreicher Wiesen fördern die Landwirte die Biodiversität. Wenn Sie einen Teil der Fläche nicht mähen, schaffen Sie einen optimalen Lebensraum für Heuschrecken, Schmetterlinge und andere Kleintiere. Mit diesen Rückzugsstreifen messen sie sich in zwei unterschiedlichen Kategorien: Publikumsliebling und Insektenliebling. Der Wettbewerb findet dieses Jahr neu Kantonsgrenzen-übergreifend in Graubünden und Glarus statt.

Das Projekt wird vom Amt für Natur und Umwelt Graubünden, Plantahof, Parc Ela, Naturpark Beverin, Biosfera Val Müstair und Parco Val Calanca unterstützt.


Flavia Mondini oder Monika Jung
@email
081 511 64 10



Der Insektenliebling 

Der Insektenliebling wird anhand von drei gleich gewichteten Kriterien bestimmt. 

  • Grösse der Fläche: Je grösser die Fläche, desto mehr Insekten profitieren. 
  • Entfernung zwischen den ungemähten Bereichen: Insekten sollen innerhalb von 30 m die Rückzugsstreifen erreichen können.  
  • Randlänge: Je mehr Rand der Mahdrest aufweist, desto besser können die Insekten die gemähten Bereiche wieder besiedeln. Mehrere schmale, lange Streifen sind in grösseren Parzellen ideal. 

Siegerehrung 

Die Sieger der beiden Kategorien „Publikumsliebling“ und „Insektenliebling“ werden am Plantahoftag am 29. Oktober 2022 gekürt. In beiden Kategorien erhält der Gewinner CHF 1'000. Der 2. und 3. Preis betragen je CHF 250.  

Vernetzungsbeiträge für Mahdreste in Graubünden

Werden bei jedem Schnitt Rückzugsstreifen an alternierenden Orten angelegt, kann die Maßnahme ab 2023 in die Bewirtschaftungsverträge integriert und zusätzlich vergütet werden. Im Rahmen der Vernetzungsprojekte zahlt der Kanton Graubünden einen Zuschlag von 200 Franken pro Hektare, wenn auf jährlich gemähten Wiesen, die extensiv oder wenig intensiv genutzt werden, ungemähte Wiesenstreifen belassen werden. Der Zuschlag gilt für die gesamte Nutzungseinheit. Weitere Informationen erhalten Sie beim Amt für Landwirtschaft und Geoinformation.  

Eindrücke vom Mahdreste-Wettbewerb 2021

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